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    Cyberkriminelle nutzen Tod von Kobe Bryant um Krypto-Malware zu installieren

    Sicherheitsexperten von Microsoft haben schädliche Malware entdeckt, die sich in herunterladbaren Bildern des verstorbenen Kobe Bryant versteckt.

    Laut Microsoft Security Intelligence ist die Software so konzipiert, dass sie die CPU eines Computers fremdbenutzt um die Kryptowährung zu “minen“. Dieser Vorgang wird als Cryptojacking bezeichnet.

    „Während die Welt um den Verlust einer NBA-Legende trauert, machen sich Cyberkriminelle wie erwartet die Tragödie zunutze. Wir haben eine böswillige HTML-Datei gefunden, die sich als Kobe Bryant-Hintergrundbild ausgibt und ein Coin-Mining-Skript enthält. “

    Laut Microsoft erkennt das Windows Defender-Sicherheitssystem die Malware automatisch, wenn ein Benutzer die Website besucht, auf der die Bilder heruntergeladen werden können.

    Bereits 2018 war eine der größten Websites der Welt unabsichtlich in einen Cryptojacking-Skandal verwickelt. Hacker haben eine Möglichkeit gefunden, Crypto-Mining-Software auf MSN.com einzuschleusen und den Besuchern die CPU-Leistung zu stehlen.

    Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Trend Micro aus der Jahresmitte 2019 stellt fest, dass Cryptojacking seit 2018 rückläufig ist, aber eine anhaltende Bedrohung darstellt, insbesondere für Cloud-Computing-Dienste.

    „Böswillige Akteure möchten, dass ihre Malware für das Kryptowährung-Mining auf so vielen Systemen wie möglich ausgeführt wird, ohne dabei den Überblick zu verlieren. Je länger ihre Aktivitäten verborgen sind, desto mehr Geld können sie verdienen.“

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